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1950 ist
die Welt noch in Ordnung. Sänger wie Frank Sinatra,
Doris Day oder Bing Crosby beherschen die Szene. Pat
Boone, Perry Como und Patti Page singen zu leichten
Melodien ihre harmlosen Texte. Sie geben das Lebensgefühl
Amerikas nach dem zweiten Weltkrieg wieder. Daneben wird
viel Country & Western und Doo Wop gespielt. Der
Blues ist „schwarze“ Musik und erscheint nicht in
den Charts der weißen Bevölkerung.
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Leonard
and Phil Chess gründen das Chess-Label. Hier
finden vor allem Blues-Musiker wie Muddy Waters,
Howlin’ Wolf und Bo Diddley ihr Zuhause. Aber auch
Chuck Berry kommt 1955 bei Chess unter und wird zu einem
der einflussreichsten Gitaristen des Rock’n’Roll.
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Eines der
großen Songwriter-Teams der Fünfziger findet zusammen.
Jerry Leiber und Mike Stoller entdecken im
Sommer 1950 ihre gemeinsame Liebe für die Musik. Sie
beginnen Blues-Nummern zu schreiben. Doch ab 1953
liefern sie einen Hit nach dem anderen. „Hound Dog“,
„Jailhouse Rock“ oder „Charlie Brown“ brachten
vielen Künstlern große Erfolge.
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Sam
Phillips eröffnet sein Memphis Recording Service, das
später als Sun Records für Furore sorgen wird.
Rockabilly, Country und Rock’n’Roll waren sein
Metier. Kein geringer als Elvis Presley hat in den
Phillips Studio seine ersten Aufnahmen gemacht. Auch
Johnny Cash und Jerry Lee Lewis beginnen ihre Karriere
mit aufnahmen bei Phillips.
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"The Fat Man".
eine bereinigte Version der traditionellen Drogen Hymne
"Junkers Blues", wird zu Fats Dominos
erster Platte und zu seinem ersten Hit.
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